Lesen – Unter der Hülle des Ichs

„C. G. Jung übertrug den Begriff „Persona“ in die Tiefenpsychologie und bezeichnete damit denjenigen Teil des Ich, der für ein normatives, sozialverträgliches Verhalten des Individuums sorgt. Die Persona ist eine Art Hülle des Ichs und ist zum Beispiel der Polizist in der Uniform, der Richter im Talar, etc. Sie ist Möglichkeit der Kommunikation mit der Außenwelt und im Gegensatz dazu auch Schutz (o. Versteck) und gibt die nötige (o. aufgebläte) Distanz. Jung sagt, dass das Ich (Wesen) sterbe, sollte die Persona (Hülle) zu stark werden. Jung bezeichnete mit Persona die äußere (sichtbare) Persönlichkeit im Gegensatz zur inneren (unsichtbaren) Persönlichkeit.“

Got schaut nicht auf die Persona.
Gott sieht tiefer in die Seele…

Die Persona bezeichnete ursprünglich eine im griechischen Theater von den Schauspielern angelegte Maske, die die Rolle typisierte und als Schallverstärker benutzt wurde. Der Name ist abgeleitet aus dem Lateinischen (personare = hindurchtönen), und daraus wiederum abgeleitet ist der Begriff Person.

„…Gott schaut nicht auf die Person …“ Galater 2,6
“…untrüglich durchschaut er sein Herz …” Weisheit 1,6

Menü schließen